Über den Tellerrand

Schottland Juni 20111

12.07.2011 17:09 · Über den Tellerrand · 4435 Kommentare
Nachdem ich im September 2009 für 2 Wochen Japan bereist habe, um vieles über Sushi, Fisch, aber auch die japanische Küche Allgemein kennenzulernen, habe ich im Juni diesen Jahres für 9 Tage Schottland besucht. Was verbindet man mit Schottland? Richtig, Whisky in seiner Urform, als Scotch Single Malt. Ich habe damals auch in Japan immer ein Auge auf die angebotenen Getränke geworfen, aber in Schottland lag das Auge nur beim „Wasser des Lebens“ Da zu einem guten Essen auch immer gute Getränke gehören, und wir Whisky sowohl aus Schottland als auch Japan im Angebot haben, lag ein genaueres Betrachten des Herstellungsprozesses und des Drumherum im Allgemeinen nahe. Ich habe 12 Destillieren besucht, natürlich waren auch jene darunter, deren Whisky wir im Angebot haben. Es war eine in jeder Hinsicht spannende Erfahrung, wie verschiedenste Destillieren aus den gleichen Zutaten (Gerste, Wasser, Hefe) verschieden schmeckende Whisky herstellen. Die Tricks wurden natürlich nicht verraten, aber das Wasser, die zur Lagerung genutzten Fässer und die getorfte Gerste spielen eine große Rolle. Neben den unzähligen Destillieren war ich sehr von der Landschaft angetan, ich kann also Schottland nur empfehlen. Und, natürlich einen leckeren Single Malt, einfach nur so, oder auch nach leckerem Sushi- Genuss.
Slàinte Maith
P.s. Ein paar Bilder habe ich natürlich für Euch festgehalten, diese könnt Ihr Euch bei Facebook unter Jan Spitzner anschauen.
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Umaii- Neu in Leipzig

20.04.2010 20:52 · Über den Tellerrand · 4 Kommentare
Ich habe ja lange hier nichts mehr gepostet - Twitter, Facebook und auch studiVz sind da wohl besser weggekommen -, heute jedoch will ich auch alle Blog- Leser mit einer Neuigkeit versorgen :-). Ramen sind in Leipzig angekommen.

Was man in Japan an jeder Strassenecke bekommt und in Europas Großstädten schon länger kennt, gibt es jetzt auch in Leipzig. Eine Ramen- Bar. Ramen sind japanische Nudeln, die in verschiedenster Weise, hauptsächlich jedoch als Suppe gereicht werden. Versehen mit verschiedenen Brühen (Miso, Shoyu etc.) und den frischen Zutaten, allem voran natürlich frischem Gemüse, aber auch Fleisch und Fisch, ergeben sich so wundervolle Kombinationen, wie man japanische Nudeln als Suppe genießen kann. Neben den Ramen- Nudeln existieren in Japan als weithin ebenso bekannte Nudelarten die Udon- oder Sobanudeln. Hier bleiben die Kombinationen gleich, jedoch werden die Nudeln ausgetauscht. So eine nahezu unendliche Vielfalt an Suppen.

Und, das alles hat seinen Weg nach Leipzig gefunden. Am 09.April eröffnete in der Klostergasse 7 in Leipzigs Zentrum das Umaii seine Pforten, Leipzigs 1. Ramen- Bar, in der all diese leckeren Sachen neben weiteren kleinen japanischen Speisen angeboten werden. In stilvollem Ambiente kann man hier ein weiteres Stück Japan in Leipzig kennenlernen. Schaut einfach mal vorbei und genießt diese gesunde und äußerst schmackhafte japanische Spezialität.

Freundlichst


Euer Mr. Moto
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Partner und Freunde- über viele Jahre

23.04.2009 14:09 · Über den Tellerrand · 0 Kommentare
Sicher ist es ungewöhnlich, daß man über andere Restaurants schreibt, aber wer mich schon etwas länger kennt oder aber auch schon länger Gast im Mr. Moto ist oder, und jetzt könnten wir noch viele „oder“ anführen, daher das letzte, öfter in Leipzigs Kneipenszene unterwegs ist und gern in schicker Atmosphäre Essen geht, kommt am Cafe Kowalski in Leipzigs Musiker- und Studierviertel nicht vorbei.
Wir arbeiten seit langer Zeit (ja seit nun schon 9 Jahren) zusammen, entwerfen, betreuen und führen gemeinsam Caterings durch- aromatransfer -, und ich bin auch privat gut mit den beiden Köpfen des Cafe Kowalski, Kristina und Peter, befreundet. Nach nunmehr 11 Jahren gab es die Entscheidung der beiden, das Kowalski - so nennt man es wohl, wenn man sich dort verabredet - einer Neugestaltung zu unterziehen, und so haben wir letzte Woche in vielen vielen Tag- und Nachtstunden mit fleißigen Helfern (nochmals vielen Dank an alle, die mitgemacht haben) einen kompletten Umbau durchgezogen. Vieles ist neu und anders, vieles ist Kowalski geblieben, eine wunderbare Mischung also……

Neudeutsch gibt es seit dem 20.April 2009 Cafe Kowalski reloadet, oder relauncht, oder oder oder……
Es ist superschick geworden, ein paar Bilder werden demnächst folgen. Wir freuen uns auf Euren Besuch (wenn ihr mal gerade keine Sushi futtert, sondern gern selbstgemachten Kuchen, lecker Essen und vieles mehr genießen wollt).
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Passage- Kino, Dok- Film, anderes, und die weite Welt

27.10.2008 18:48 · Über den Tellerrand · 2142 Kommentare
Nachdem wieder viele Wochen ins Land gegangen sind, ohne daß ich mich in irgendeiner Weise geäußert habe, soll heute mal wieder ein Lebenszeichen zu lesen sein.

Das Passage- Kino wurde 10, wir waren mit Sushi dabei, Caterings unserer Cateringfirma (Aromatransfer Catering) haben viel Zeit gekostet- irgendwie Heiraten alle, wieder modern?-, das Moto an sich fordert viel Aufmerksamkeit, also viele Gründe, die es mir nicht sooo einfach gemacht haben, das Blog zu pflegen. Dafür Asche auf mein Haupt.

Naja, und dann liest man auch noch allerorten von Finanzkrise, Depression und anderen schlimmen Dingen- man hat den Anschein, als werden all diese Dinge herbeigesehnt-, und schon kümmert man sich in allererster Linie darum, alles so gut wie möglich zu machen, um als letzter betroffen zu werden (unterliege ich auch der Untergangsstimmung).
Aber dem ist hoffentlich nicht so und wir werden auch die letzten 2 Monate des Jahres schon wieder vorbei? alles in unserer Kraft stehende tun, um Euch immer wieder mit Gaumenfreuden zu verwöhnen, und manche vielleicht sogar zu überraschen oder von Sushi zu überzeugen.
Für den November habe ich heut die neuen Termine ins Netz gestellt, so daß ihr jetzt schon für das „all you can eat“ buchen könnt, das ist momentan mehr als nur begehrt.
Zuletzt einen kulturellen Tip (komisch, ich bin gar nicht so ein Kulturmensch): Heute beginnt das 51. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (27.10.– 02.11.)- ab ins Kino!
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Ohayô, Japan! - Japanisches Festival

18.09.2008 13:29 · Über den Tellerrand · 847 Kommentare
Das Sponsoring von Kultur, Sport oder ähnlichem ist für kleine Unternehmen, wie auch wir eins sind, immer eine schwierige Sache und es geschieht, auch wenn man es doch machen möchte, sehr selten. Jedoch ist das Mr. Moto zumindest im Kulturbereich immer mal wieder präsent und unterstützt Veranstaltungen, die einen Bezug zu Japan haben. So unterstützen wir auch dieses Jahr wieder das Japanische Theaterfestival Ohayô, Japan!, das zum 2. Mal im Westflügel stattfindet. Gestern war die Eröffnung, es gab von uns ein kleines Sushi- Buffet, und nun geht’s wild ans „Theatern“. Wer also ein Interesse an verschiedensten japanischen Theaterformen hat, sollte sich das Festival nicht entgehen lassen, zudem strahlt die Baustelle das Westflügel einen eigenen Charme aus. Und für alle Nicht- Leipziger findet das Festival auch noch in Dresden und Dessau statt.

Ohayô, Japan!
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Olympia und Georgien

15.08.2008 13:50 · Über den Tellerrand · 0 Kommentare
Die Weltpolitik spielt eigentlich in einer „kleinen“ Sushibar wie unserer keine Rolle, aber eh man sich versieht, ist man dann doch mittel- und unmittelbar betroffen.

Die olympischen Spiele sind das positive. Ich verfolge recht viel, freue mich über errungene Medaillen und bin enttäuscht, wenn Medaillenhoffnungen zerplatzen. Und ich bin gespannt, wie sich die Leichtathleten in einer der Kernsportarten schlagen. Ich sehe das ganze aber auch unter dem Aspekt, daß unsere chinesischen Mitarbeiter/-innen stolz auf ihr Land als Ausrichter der olympischen Sommerspiele sind. Noch dazu führt China ja momentan die Länderwertung überragend an. Ich weiß natürlich auch um die Konflikte, die wir im „Westen“ (das sagt sich als Ossi gar nicht so einfach) mit China haben- Thema Menschenrechte, Doping etc.-, aber der Sport kann hier sicher Brücken bauen, Verständnis hervorrufen, einen Dialog befördern. Ich war noch nie in China und will mich daher auch nicht abschließend äußern, hoffen wir einfach auf eine positive Entwicklung für die chinesischen Menschen und das Land an sich. Und vielleicht kann Olympia ja dabei helfen.

Der andere Brennpunkt ist Georgien und stimmt eher traurig. Für unsere beiden georgischen Mitarbeiterinnen (Studentinnen, die einen super Job machen- obwohl man, na klar, Japaner erwartet) ist es eine schwierige Situation. Die Lage erfährt man aus allen möglichen Medien, auch georgischen via Net, aber die Sorge um das Wohlergehen der eigenen Familien steht klar im Vordergrund. Wir bangen da natürlich um das Wohlergehen mit und ich hoffe, daß sich alle Beteiligten an getroffene Vereinbarungen halten und wieder Ruhe in einer unruhigen Region einkehrt.
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